Dernau: Neue Freundschaft

Am Samstag, 07.08.21 ging es erneut nach Dernau, jedoch nicht in die Bachstraße 21 und 23, sondern in die unmittelbare „Nachbarschaft“ – die Bachstraße 19. Hier wohnen die Eltern… Und hier gab es noch so viel zu tun.

Schon bei der Ankunft waren wir überrannt von der Vielzahl der noch zu tätigen Arbeiten, den die Flut hatte auch hier ein Bild der Verschmutzung und Verwüstung angerichtet. Der Hausbesitzer, über 80 Jahre, räumte und schufftete dort seit Beginn. Auch sein Sohn, der angrenzend in der Bachstraße wohnt, stand soweit möglich immer zur Seite. Die Tochter ist unsere Freundin aus Altenburg und eben auch selbst enorm betroffen von der Katastrophe.

Gerne haben wir also unser Unterstützung zugesagt und uns nach Dernau aufgemacht. Mit Reiniguns- und Stemmgerät und insbesondere mit menschlicher Arbeitskraft ging es in Dernau ans Werk, um den Spuren der Flut den Kampf anzusagen.

Spätestens beim Mittagessen mit einem kühlen Bierchen war allen klar: Auch hier sind wir als Fremde gekommen und dürfen heute Abend als Freunde gehen. Ein Fazit des Tages: „Hier fahren wir auf jeden Fall wieder hin! Hier gibt es noch so unendlich viel zu tun, da wollen wir unsere Freunde nicht alleine lassen!“