Mitten drin – Leuchtturm-Geschichten

# wir bleiben Zuhause #

Geschichten aus dem neuen Alltag

Geht es Ihnen auch so? Täglich mehren sich die Krisen-Nachrichten: Neue steigende Fallzahlen, weitere schlechte Neuigkeiten… Und dann das Gefühl nur Zuhause zu sitzen?

An dieser Stelle sei Platz für kleine „Leuchtturm-Geschichten“. Sie erzählen aus dem „neuen Alltag“ in Zeiten von Corona & Co.

Dabei handelt es sich um Geschichten unserer Mitmenschen und deren „neuem Alltag“. Mal zum Grübeln, mal zum Lächeln, mal zum Mitmachen – oder einfach weil es nur schön so ist. Diese Geschichten sollen keine negativen Neuigkeiten sein!

Gerne veröffentlicht die Ortsgemeinde auch Deine/ Ihre Geschichte aus dem neuen Alltag. Einfach ein Foto und einen kurzen Text mit Infos einreichen

(per eMail/ WhatsApp oder das Beitragsformular)

Es wird schnellstmöglich hier veröffentlicht.

Und nun viel Spaß beim Stöbern in den Geschichten des „neuen Alltags“

Herzlich, Ihr/ Euer
Patrick George, Ortsbürgermeister


Familien im Einsatz: Mund-Nasen-Masken für´s DRK

Auch wenn derzeit viel über den Einsatz der Mund-Nasen-Masken diskutiert wird und welchen Schutz diese bieten. Eines ist doch unbestritten: Alles was wir tun ist besser als nichts zu tun!

Unser DRK Ortsverband Daubach-Stahlhofen unterstützt daher eine Aktion und näht solche Mund-Nasen-Masken. Auch unterstützen zahlreiche Mitmenschen aus unseren Dörfern diese Aktion, in dem sie zu Hause solche nähen. Die Masken werden gesammelt und dann entsprechend für den Bedarf des DRK, insbesondere für lokale Einrichtungen des DRK im Westerwald, weiter verteilt.

„Das Nähen macht echt Freude – und ich kann sogar zahlreiche kleinere Stoffabschnitte verarbeiten,“ so das Resultat einer begeisterten Unterstützerin.

Wer unseren DRK-Ortsverband noch unterstützen mag oder weitere Informationen benötigt; wer Masken genäht hat und diese spenden möchte, kann sich gerne mit dem 1. Vorsitzenden Markus Diel (01512/ 9261140) in Verbindung setzen.

Darüber hinaus – schon mal über die eigene Mund-Nasen-Maske nachgedacht? In erster Linie dient sie dem Schutz meiner Mitmenschen… Und: Mit Sicherheit werden wir zukünftig, ähnlich der Japaner, in Grippe-Zeiten auch häufiger solche Masken sehen. Es ist auch eine Form von Höflichkeit und Respekt meinen Mitmenschen gegenüber, diese nicht mit „meinen Viren und Keimen“ zu belasten. Mit bunten Stoffen gearbeitet werden diese sogar schnell zum top-modischen Accessoire.

Bilder fürs Caritas-Wohnheim am Quendelberg

„Warum sollen die hoffnungsvollen Regenbogenbilder eigentlich „nur“ in Stahlhofen hängen?“, das dachten sich Ludwig Oster und Familie Müller bei der Durchführung der Regenbogen-Bilder-Malaktion. Die Bewohner*innen des Caritas-Wohnheim am Quendelberg in Montabaur freuen sich sicherlich auch über eine lebensbejahende, bunt-fröhliche Abwechslung.

Da die Bilder ohnehin alle eingescannt wurde, war es auch ganz leicht je ein Dublikat zu drucken… Und Ludwig fuhr eben mal schnell nach Montabaur, um dem Wohnheim die Bilder zu überreichen. Dort wurden diese dankbar und freudig in Empfang genommen und durch die Mitarbeiter im Haus aufgehängt. „Eine besonders schöne Abwechslung, jetzt wo Besuche nicht mehr möglich sind. Das freut uns alle hier! Wir sind sehr dankbar.“

Danke auch seitens der Ortsgemeinde, dass Ihr durch diese Aktion den Regenbogen auch über Stahlhofen hinaus zum leuchten bringt und weiteren Mitmenschen damit eine Freude bereitet habt!

Melanie Pehl: Erfreuen an der Natur

Wie schön es doch beim abendlichen Spaziergang mit dem Hund sein kann, das zeigt das Foto von Melanie Pehl.

Am vergangenen Freitagabend war sie unterwegs und musste dieses tolle Naturschauspiel festhalten.

„Möge es andere auch so erfreuen wie mich! Trotz schwerer Zeiten schenkt uns die Natur immer wieder Freude!“

Familie Koehler: Rosmarin für alle

Was hängt denn da am Gartenzaun? „ROSMARIN – zum Mitnehmen! Nehmt so viel ihr wollt.“

So lädt Familie Koehler ein, mit frischen, „einheimischen“ Zutaten die Selbstversorgung zu unterstützen! Verbunden mit einem Spaziergang ist es sicher ein neuartiges „Shopping-Erlebnis“. Zugreifen ist gewünscht. Ulrike Koehler dazu: „Wir haben noch so viel, wenn es leer sein sollte und noch Bedarf besteht – so werden wir noch eine Zeit lang nachliefern können.“

Also hamstern nicht nötig! Die Versorgung ist sicher 🙂

Noch was: Bitte Schere hängen lassen 🙂

Kleiner Tipp: Ein paar frische Zweige für 4-6 Wochen in (Oliven)-Öl einlegen… Damit hat man hausgemachtes Rosmarin-Öl! Lecker…

Ludwig Oster: Singen für Familie, Freunde und Nachbarn

Ludwig Oster war von der Idee des gemeinschaftlichen Singens am Sonntag, 22.03.2020 so angetan, dass er sich überlegt hat, nun häufiger nach draußen zu gehen und ein Liedchen zu trällern.

Gesagt getan… So sieht und hört die Nachbarschaft nun Ludwig seit Sonntag täglich um 18.00 Uhr, wenn er vors Haus tritt und aus voller Brust, mit Leidenschaft un Hingabe ein Lied zu singen.

„Ich mache es wirklich nur im kleinen Rahmen für unsere lieben Nachbarn. Es soll ja nur im kleinen Rahmen- so wie es die Regelungen erfordern – anderen eine kleine Freude und Mut machen (…) Ich bin nicht allzu gut (der gute Wille zählt) und manchmal reicht das WLAN nur bis zum Vorgarten, aber das Karaoke-Singen für unsere Nachbarn hier macht mir Spaß!“ so der Künstler selbst zu seiner Aktion.

Tolle Aktion – denn Singen macht frei! Und bisweilen hat noch niemand die Fenster oder Türen zugesperrt während des Vortrags… Lieber Ludwig – sing weiter… und plauscht (schreit) dann auch mal über die Straße!

Familie Keller: Dankeschön gestalten

Zusammen mit den Kindern sind Bianca und Michael Keller als Familie aktiv! So denken sie gerade jetzt auch an viele liebe Menschen, die sonst im hektischen Treiben des Alltags mal zu kurz kommen.

Familie Keller hat sich gedacht, warum nicht jetzt mal DANKE zu sagen und möchte viele Menschen in ihrem Umfeld mit einem kleinen, selbstgestaltetem „Danke“ erfreuen.

Eine tolle Idee – die auch außerhalb einer Krise sicherlich gut tut… Wann habe ich beispielsweise meine immer hilfsbereiten Nachbarn mal mit einem kleinen Gruß und Danke überrascht?

Familie Haberstock: Bunte Fenster der Hoffnung

Die Sonne strahlt… und da ist alles so anders…

Warum nicht ein farbenfrohes Fenster gestalten und damit Hoffnung und Freude verbreiten? Das hat sich Familie Haberstock gedacht und gleich haben sich alle an die Arbeit gegeben.

Nun strahlt ein Regenbogen als Hoffnungszeichen
# alles wird gut #
am Fenster. Tolle Idee, die auch gleich weitere Familien umgesetzt haben.

Beim nächsten Spaziergang (natürlich nur unter Beachtung der derzeitgen Regeln) Augen aufhalten. Viele bunte Kunstwerke sind zu bewundern!

Alexandra Jansen: Ein FAST normaler Alltag

Einfach mitten aus dem Leben: Dieser Bericht von Alexandra Jansen! Und ein gutes Beispiel für vielleicht andere Kids und Teens geben… So ganz normal scheint der Alltag ja nicht zu sein, immerhin engagieren sich die Mädels unaufgefordert im Haushalt:

„Ich kann Euch von meiner Seite aus sagen, dass ich und Wolfgang weiterhin arbeiten. Die Kids sind durch die Aufgaben ganz gut versorgt und auch echt ausgelastet. Mein Vorteil im Moment…wenn ich morgens die Spülmaschine starte, ist die mittags ausgeräumt.

Zwischendurch versorge ich noch meine Eltern mit notwendigen Lebensmitteln und Sonstigem, wie z. B. Zeitungen, weil sie nicht Einkaufen fahren sollen und tun es auch nicht.

Blöd ist, dass man sich privat mit mehreren Menschen nicht mehr treffen darf und daher anstehende Familienfeierlichkeiten leider nicht stattfinden können.

Aber…wir haben schon über andere Möglichkeiten nachgedacht, wenn -irgendwann- alles besser wird“

Ein fast normaler Alltag jedenfalls… Und vielleicht klappts auch außerhalb einer Krise dann noch mit der Spülmaschine…

Patrick George: Kochen gegen den Frust

Was ist Balsam für die Seele? Gutes Essen und die Zubereitung von Speisen. Der Nachteil: Es schmeckt so gut…

Das Fazit: Der Bürgermeister nimmt weiter zu… Und so kocht und kocht er, experimentiert und stellt weitere Rezepte zusammen – das nächste Gemeinschaftskochen kommt bestimmt!