8.0 MACHT MIT! ZEICHEN DER SOLIDARITÄT!

# HEUTE um 20.00 Uhr #

Wir zollen Beifall der Dankbarkeit, Gemeinschaft und Solidarität

03.04.2020 – es hört nicht auf…

Das ist auch gut so! Das abendliche Ritual wird von mehreren Mitmenschen in unserem Dorf gepflegt. Um uns, unseren Kindern, unseren Freunden, Nachbarn und Mitmenschen die Gemeinschaft zu symbolisieren. „Und weil es auch Freude macht…“

So haben sich neben dem Beifall-Zollen auch weitere Formen dieser abendlichen Zusammenkunft etabliert. So wird die Zeit am Fenster gerne mit einem kurzen Schwatz von Haus zu Haus verbunden… Oder es hallt zum Abschied ein „Gute Nacht John-Boy – Gute Nacht Elisabeth“ über durch Straße…


31.03.2020 – wir machen immer weiter

Vielleicht durch den Aufruf im Amtsblatt, vielleicht weil es sich rungesprochen hat… kommen immer mehr Rückmeldungen aus unserem Dorf… Die Aktion hat sich zu einem Selbstläufer entwickelt, allabendlich wird laut geklatscht. Auch wenn nicht jede(r) dabei sein kann – so ist es mittlerweile schon fast eine liebevolle Tradition.

„In unserer Tagesplanung hat das Klatschen einen festen Platz wie die Nachrichten um 19.00 Uhr, das ist uns sehr wichtig“, so eine Rückmeldung. Toll – wir sollten noch nicht damit aufhören – Stahlhofen, weiter so – macht laut – für alle helfenden Engel, für uns und alle die wir lieb haben!


27.03.2020 – Die Gruppe wächst

Und wieder ging es am Donnerstag Abend um 20.00 Uhr an die Türen, Fenster und Balkone, um den abendlichen Beifall zu zollen. Wieder war es vielen „Ecken und Enden“ unseres Dorfes hörbar, was eine Solidargemeinschaft ausmacht.

„Toll, ich habe ganz viele neue Gesichter im Dunkeln an den Fenstern und Türen gesehen. Wir haben zusammen geklatscht und uns ein >Hallo, wie geht´s< zugerufen. Toll, es werden immer mehr,“ so das Resultat des abends.

Schön, dass wir mit dem heutigen Abend nun eine Woche ein gemeinschaftliches Ritual entwickelt haben! Dafür ein DANKE und Applaus! Wir hören uns wieder um 20.00 Uhr – stehen wir wieder gemeinsam auf und machen richtig Lärm!


26.03.2020 – Abendliches Ritual hilft und gibt Sicherheit

Am 25.03.2020 halte wieder aus vielen Ecken ein Applaus der Gemeinschaft, Solidarität und Dankbarkeit. Bianca Keller schrieb in einer WhatsApp an den Bürgermeister dazu: „Erstaunlich, dass man immer noch Applaus hört… oft lässt ja sowas nach… (…) Tut gut, abends nochmal frische Luft schnappen und Sternenhimmel gucken und dabei an ganz viele Menschen denken, die so viel Gutes für uns tun!“

So entwickelt sich für einige das abendliche Beifall-Zollen zu einer Art Ritual. Und Rituale sind etwas sehr Gutes! Sie geben uns Menschen Anhaltspunkte und das Gefühl von Sicherheit. Und genau das suchen viele von uns doch gerade in dieser Zeit des Ungewissen: Sicherheit!

Niemand von uns weiß mit Genauigkeit abzuschätzen, was nach dieser weltweiten Krise kommt. Vielen von uns ist bewusst, dass es anders sein wird. Viele erahnen, dass wir dannach „unsere Welt“ anders aufbauen werden, dass sich einiges ändern wird. Und dabei dürfen wir auch hoffnungsvoll schauen, denn es tun sich hierin auch viele neue Chancen für uns und unsere Gesellschaft auf. Daher sollten wir uns nicht entmutigen lassen, auch wenn die Zeit der gesellschaftlichen Isolation uns allen schwer fällt. Nutzen wir auch weiterhin das abendliche Ritual, um uns und unseren Mitmenschen auch weiterhin ein Stück Sicherheit und das Gefühl von Nähe zu schenken.

Ich bin mit Sicherheit heute Abend auch wieder „draußen“, um mich hörbar zu machen… Also seid auch Ihr wieder dabei, wenn es mit Sicherheit wieder um 20.00 Uhr draußen laut wird!


25.03.2020 – Es werden immer mehr…

Es scheint als würden immer mehr Mitmenschen in unserer Dorfgemeinschaft, die sich bei der allabendlichen Aktion beteiligen. „Ich wusste leider noch gar nichts davon, war aber neugierig, weil ich draußen was gehört habe. Also mache ich da jetzt auch mit, das finde ich gut,“ berichtete ein Mitbürger gestern, als er an einigen Fenstern vorbei fuhr.

Und auch unser Schellenmann Dietmar Schlosser wird sich heute lautstark beteiligen. „Ich hab´die Schell joah noch Dahaam. Da gihn aisch uff de Balkon un mach e mo kräftig Rabatz,“ so unser Schellenmann.

Also, auch heute gilt es wieder lautstark unsere Gemeinschaft spürbar zu machen. Bis später – wir hören uns!


24.03.2020 – Bitte nicht aufhören! Das tut so gut!

Auch wenn es am gestrigen Montag vermutlich weniger Menschen an die Fester und Türen zog, so sollten wir unsere abendliche Aktion „Stahlhofen laut gegen Corona“ nicht einstellen. Auch wenn es Menschen gibt, die den Sinn einer solchen Aktion (vielleicht sogar zu Recht, denn damit werden vergessene und oft unterbezahlte Berufe nicht besser entlohnt) hinterfragen, so sollten wir weiter machen!

Warum weiter machen?

Am gestrigen Morgen erhielt ich eine Nachricht, die mich sehr berührt und bewegt hat. Sie ist mehr als sinngebend für unsere Aktion. Eine Mitbürgerin wendete sich an mich und schrieb mir:

„Danke – das tut so gut! Das ist es, was ich jetzt brauche. Es schenkt mir Hoffnung und Energie. Hört bitte nicht so schnell wieder auf damit, denn in der jetzigen Isolation merke ich durch solche Gesten wie nahe wir uns alle sind. Ich kann es hören und fühlen. Das tut so gut, jetzt wo ich meine Enkel, meine Kinder und die Familie nicht sehen kann und auch sonst niemand zu Besuch kommt.“

Daher meine Bitte, dass wir unsere Solidarität, Gemeinschaft und Dankbarkeit weiterhin abends um 20.00 Uhr durch lautes Applaudieren und Jubeln an den offenen Fenstern, Türen, auf den Balkonen und auf dem eigenen Grundstück hörbar machen.

Herzlichen Dank an alle, die sich hierbei einbringen, um das Gefühl der Gemeinschaft in der Distanz zu pflegen – die unsere Solidarität und Dankbarkeit durch diese Geste hörbar machen und bekunden.


23.03.2020 – Gemeinsame Aktion steckt an!

Auch am Sonntag, 22.03.20 stellten sich um 20.00 Uhr wieder zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger an offene Fenster, Türen, auf die Balkone und an den Straßenrand, um mit gebührendem Abstand doch ganz nah beieinander zu sein. Und gemeinsam setzten wir erneut ein hörbares Zeichen der Solidarität und Dankbarkeit.

Solidarisch mit unseren Familien, Freunden und der Dorfgemeinschaft, die in dieser Zeit zueinander hält. Solidarisch mit allen „Engeln“ die derzeit unser Leben erleichtern, egal ob in der Pflege, in der Sicherheit, in der Versorgung… Allen, die das eingeschränkte Leben für uns aufrecht erhalten gilt Dank und Solidarität.

Aufnahme des Beifalls an der Ecke Ringstraße/ Kirchstraße vom 22.03.20 (L. Oster)

Auch in den nächsten Tagen möchten wir diese Bekundung fortsetzen, auch um in der Distanz Nähe und Mitmenschlickeit zu erfahren.

Am gestrigen Sonntag kam es zu weiteren Aktionen! Dafür an dieser Stelle einen großen Dank. Danke für das gemeinschaftliche „Konzert“ um 18.00 Uhr, als Beethovens „Ode an die Freude“ im Ort erschallte! Danke auch für das Läuten der Glocken um 19.30 Uhr und die Einladung zum Innehalten und Gebet (die Glocken werden uns bis auf Weiteres jeden Abend einladen auch im Gebet miteinander verbunden zu sein).

Hören wir also nicht auf und gehen den gemeinsamen Weg noch ein Stück weiter!


22.03.2020 – DANKE für die Bekundungen!

Aktion erfolgreich und spontan gestartet!

Am 21.03.20 starteten wir sehr spontan diese Aktion… Um 18.40 Uhr ging eine erste WhatsApp des Ortsbürgermeisters an alle seine Kontakte aus Stahlhofen, sowie der Aufruf über SocialMedia-Kanäle und diese Homepage.

Um 20.00 Uhr waren schon viele Bürgerinnen und Bürger dabei – die Solidarität wurde in vielen Straßen des Dorfes hörbar! Dafür herzlichen Dank!

„Möge diese Form der Solidaritätsbekundungen und Dankbarkeit ansteckender als das Virus sein und sich weitaus schneller verbreiten – nicht nur in Stahlhofen,“ so Ortsbügermeister Patrick George.


21.03.2020 – Aufruf des Ortsbürgermeisters

Am 20.03.2020 rief Orstbürgermeister Patrick George erstmalig zur gemeinsamen Bekundung von Dankbarkeit und Solidarität auf:

Liebe Stählwer, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Arbeit der Helferinnen und Helfer in Zeiten der Corona-Pandemie ist unbezahlbar. Die Fallzahlen nehmen massiv zu – auch bei uns im Westerwald sind immer mehr Menschen in den Intensiv-Bereichen der Kliniken auf Hilfe angewiesen! Sehr viele Menschen im täglichen Leben sind für uns da und setzen sich der Gefahr einer Infektion aus, ob in den Krankenhäusern, den Pflegeheimen, in den Supermärkten, in der täglichen Grundversorgung! und, und, und… ihr kennt sie alle, die uns in dieser Zeit wichtig sind. Auch bei uns in Stahlhofen sind einige „Engel“ zu Hause!

Auch schleicht sich eine Gefühl der „Isolation“ bei manch einem von uns ein und wir beginnen den Mensch zu Mensch Kontakt bereits jetzt zu vermissen..

Derzeit finden Bekundungen der Solidarität und des Dankens statt! Da schlage ich vor, dass wir ab HEUTE ABEND 20.00 UHR auch unsere Solidarität und Dankbarkeit bekunden… Stellt Euch an die offenen Fenster, die Balkone oder Haustüren und lasst uns gemeinsam für alle Helferinnen und Helfer durch unseren Applaus ein dickes Danke hörbar machen! Möge ein lauter unüberhörbarer Applaus unser Dorf füllen und unsere Solidarität zeigen!

Macht mit – heute und die nächsten Tage- 20.00 Uhr!

BITTE GERNE AN EURE KONTAKTE WEITER SAGEN!

Stahlhofen ist laut! Gegen Corona! Solidarisch und dankbar!